Aktuell: Keine Welpen mehr, dieses Jahr dafür Training, üben, Sonne und Spaß haben.

VivaistaQuena

 

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VivaistaQuena Lagottos NRW
VivaistaQuena Lagottos NRW

Erstmal etwas zu lesen

Bitte überlegen Sie vorher genau!

 

Haben Sie genug Zeit für einen Hund, dieser Rasse? 

 

Anfangs habe ich gedacht es reicht, wenn ich dem Hund genug Auslauf und Spielmöglichkeiten biete, aber dann habe ich gemerkt, dass Quena begann, sich selber Beschäftigungen zu suchen, die ihr Spaß machten (z. B. allein im Wald spazieren zu gehen und erst nach 10 Minuten wieder zu kommen, unglaublich gerne Mäuse zu suchen, Vögel zu verfolgen und  nicht mehr abrufbar zu sein ).

 

Von einer Bekannten bekam ich den hilfreichen Tipp: Meinem Hund war nur langweilig, weil ich ihn in seinem Wesen und seinen Fähigkeiten nicht forderte. In einem Lagottobuch wird Folgendes beschrieben: " Fehlt dem Hund eine interessante Beschäftigung, kann er das über das Jagen von anderen Tieren kompensieren".

 

Ab dem Zeitpunkt habe ich angefangen mit Quena Fahrrad zu fahren (was Lagottis spaß macht aber sie vom Kopf her nicht auslastet) und Suchspiele im Wasser, im Wald und auf der Wiese zu veranstalten (Sandkasten), Mailtrainingkurse zu besuchte und auch mal in ZOS einblick bekam, und siehe da desto besser wurde es.

 

 

Die Lagottis möchten gebraucht und gefordert werden (Nasenarbeit, Agility, etc.) es sind keine Hunde für Stubenhocker und einsetzbar in vielen Bereichen z. B. als Fährtenhund, Mantrailer, Sanitätshund, Therapiehund, Hütehund, Obedience und vieles mehr. Um den Bewegungsdrang des Lagottis zu erfüllen, brauchen sie im Sommer, wie im Winter, bei Sonne, Regen, Matsch und Schlamm (was Sie sehr gerne mögen), mindestens je nach Alter 1 - 2 Stunden Auslauf. Am liebsten im Wald, Feld, Wiese mit viel Wasser.

 

 

 

 

" Artikel aus Partner Hund Magazin über Lagottos"

 

Anpassungsfähiges Temperament

„Der Lagotto muss zweimal am Tag für mindestens eine Stunde laufen und braucht ausreichend geistige Beschäftigung“, sagen Lieselotte und Peter Bergmann, Züchter im Zwinger „Folletti di tartufo“ (www.tartufo-hunde.de). „Nach unserer Erfahrung ist er aber auch äußerst anpassungsfähig. Wird er von Anfang an sehr gefordert mit Ballspiel, Nasenarbeit, Apportieren, Agility etc., dann fordert er das auch mit Nachdruck ein. Lebt er aber mit einem ruhigeren, älteren Ehepaar zusammen, dann wird er recht schnell zu einem etwas gemütlicheren Hund.“ Grundsätzlich ist der Lagotto für jeden geeignet, der die unbedingt notwendige Zeit für ihn aufbringen kann. Als artgerechte Haltung gilt: möglichst keine Etagenwohnung, besser ein Heim mit ausreichend großem Grundstück.

Darf ein Lagotto seinen Arbeitseifer rassegerecht ausleben, zeigt er sich zu Hause ausgeglichen, genügsam und stets gut gelaunt. Da er sehr auf seinen Menschen bezogen ist und ihm gefallen möchte, gilt er als leichtführig und durchaus für Anfänger geeignet.

„Sein Wesen hat auch gewisse komische Züge“, erklärt das Züchterpaar aus Meinhard-Neuerode. „So kann der Lagotto großartig und geduldig betteln. Wenn man diesen Hunden in die freundlichen, lustigen Gesichter schaut, dann fällt es schwer, nicht weich zu werden. Konsequenz ist daher sehr wichtig.“

Für Härte und Drill ist die Rasse dagegen nicht zu haben. Ein respektvoller, fairer Umgang gepaart mit Einfühlungsvermögen, Kreativität und viel Lob, bringen deutlich mehr. Der Lagotto liebt Streicheleinheiten und ausgiebige Schmusestunden. Er ist sehr anhänglich und sucht stets die Nähe seiner Leute. Daher ist er auch kein Hund für den Zwinger. Am liebsten ist er immer und überall mit dabei.

Bei sportlichen Menschen, die er gerne bei Freizeitaktivitäten wie Joggen, Walken, Wandern oder Radfahren begleitet, fühlt er sich wohl. Familien mit Kindern ist er ein guter Gefährte, da er sehr zart mit den Kleinen umgeht und für jeden Spaß zu haben ist, eine optimale Sozialisation beider Seiten natürlich vorausgesetzt. Zu Hause ist der Lagotto wachsam und meldet durchaus Auffälligkeiten in seinem Revier. Aggressiv oder auch scharf reagiert ein artgerecht gehaltener und optimal sozialisierter Rassevertreter aber nie.

Als einstiger Wasserhund zählt Schwimmen nach wie vor zu seinen Hobbys. Dabei macht er sogar vor schmutzigen und schlammigen Wasserpfützen nicht halt. Selbst der akkurat angelegte Gartenteich zu Hause ist vor seiner Wasserfreude nicht sicher. Allzu penible Menschen werden daher möglicherweise nicht glücklich mit dem nässeliebenden Vierbeiner.

Die Kombination aus Wasserjagdhund und Trüffelsucher mit sehr feiner Nase lassen noch heute einen gewissen Jagdtrieb in seinen Genen schlummern. Dieser erwacht auch schon mal, wenn der Lagotto beim Spaziergang auf verlockende Wildfährten stößt. Trotzdem ist sein Interesse an der Jagd gut beherrschbar.

 

 

Ich bin auch kein beliebter Hundehalter.
Mein Hund ist eine arme Sau!

Zumindest wenn es nach 90% der Hundehalter geht, die mir beim Spazieren gehen täglich so entgegen kommen.

Warum?

Mein Hund darf nicht mit fremden Hunden „spielen“.
Das hat seine Gründe. Der erste und wichtigste Grund ist: kennen sich Hunde nicht, spielen sie nicht miteinander. Sie bewältigen Konflikte, in denen sie sich gar nicht befinden würden, wenn ihre Halter nicht auf Kontakt aus wären.
Sprichst du mit jedem Fremden auf der Straße?
Magst du von Fremden angefasst werden und findest du es schön, wenn einer dir frech auf die Pelle rückt? Hunde auch nicht.

Hunde haben eine Individualdistanz. Wenn sie könnten würden sie weiträumig ausweichen, oder sich mit Bellen Raum verschaffen. Leinenaggression lässt grüßen.

Ist das Kind schon mal in den Brunnen gefallen und der Kontakt mit dem fremden Hund ließ sich nicht vermeiden, hat dein Hund genau vier Möglichkeiten den Konflikt zu lösen.

Fachlich nennt man das die vier F´s.
FIGHT (Kampf) – FLIGHT (Flucht) – FREEZE (Erstarren) - FIDDLE ABOUT (rumalbern)

Die meisten Hunde haben schon in der Welpenspielgruppe gelernt, dass die ersten drei Varianten nicht wirklich zur Lösung beitragen und so bevorzugen sehr viele Hunde das FIDDLE ABOUT um Begegnungskonflikte zu lösen.

Erst geht der Hund in die Vorderkörpertiefstellung (der Besitzer quietscht vergnügt: schau er will spielen), er springt mit den Vorderpfoten in dieser Stellung dann von rechts nach links und umgekehrt, bevor der andere Hund plötzlich lossprintet und die Beiden ein Rennen startet. Bei dem ist einer der Jäger und der andere das Opfer, getauscht werden die Rollen nicht. Oft sieht man danach ein FREEZE von dem ersten Hund und hier kommt es dann sehr auf die beiden Hunde an, ob das Ganze kippt oder nicht. Dies ist kein Spiel, sondern pures Konfliktmanagement und Stressabbau.

Warum mein Hund da nicht mit machen darf, erklärt sich wohl jetzt von selbst.

Qualität vor Quantität

Meine Hunde haben übrigens fast täglich Kontakt mit anderen Hunden.

Mit ihren Kumpels. Man trifft sich regelmäßig, die Hunde kennen und mögen sich, ja und in diesem entspannten Rahmen entsteht dann auch mal ein kurzes Spiel. Ohne Stress.

Also wer hat nun den armen Hund?                        'gefunden auf einer Hundesportseite, mit dem Wunsch zum nachdenken und teilen.' 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Offener Brief an alle unsere Welpenkäufer und die, die es einmal werden möchten!

Ihr habt uns sicher oft besucht, bevor ihr euren Hund mit nach Hause genommen habt. Ihr habt uns viele Fragen gestellt und wir Züchter haben sie euch geduldig beantwortet. Auch wir haben euch viele Fragen gestellt und versucht , euch so gut wie möglich kennen zulernen. Wir haben euch erklärt, wie der Hund gepflegt, gefüttert und gehalten werden sollte. Wir haben euch auch gesagt, dass uns der Kontakt zu unseren Welpen immer wichtig sein wird und wir uns sein ganzes Leben verantwortlich fühlen. Wir haben unsere eigenen Erfahrungen in eine eigene "Welpen-Fibel" geschrieben und sie euch mit an die Hand gegeben.

Warum? Weil wir unsere Welpen lieben!

Ihren ersten Atemzug haben die Löckchen in unseren Händen gemacht, wir haben gebangt um ihr zartes Leben, wenig geschlafen und dafür gesorgt , dass unsere Welpen einen bestmöglichen Start in ein tolles und gesundes Hundeleben haben. Die Mutter  und der Vater eures Hundes sind unsere geliebten Familienmitglieder, manchmal auch ein anderer Vater, den wir mit viel Sachverstand und Liebe ausgesucht haben. Wir haben uns etwas dabei gedacht , dass gerade diese beiden die Eltern eures Hundes werden.

Auch dies , weil wir unsere Hunde lieben.

Wir sagen nicht viel, wenn ihr erzählt , dass euer Hund nun plötzlich sein Futter nicht mehr mag und ertragen jede Beratungsresistenz , ohne zu murren. Wir meckern auch nicht, wenn ihr unserem Rat eine Hundeschule zu besuchen, nicht nachkommt, versuchen uns aber auch dann zurückzuhalten, wenn der Hund beginnt euch zu terrorisieren. Wir versuchen so einfühlsam wie möglich, euch auf eure Fehler hinzu-

weisen. Anfangs nur kleine Spaziergänge zu machen - mit dem Laufen am Fahrrad bis zu 1,5 Jahren zu warten. Ihn langsam an das Alleinsein gewöhnen. Den Welpen mindestens wöchentlich auf einem Tisch zu bürsten, damit er sich an das Frisieren gewöhnt. Eine Hündin bloß nicht zu früh zu sterilisieren, sondern ihr mindestens 2 besser 3 Hitzen Zeit zu geben, wenn es denn unbedingt sein muss. Damit sie vom Kopf und vom Körper her erwachsen ist. Auch hilft das Kastrieren eines Rüden nicht, damit er "ruhiger" wird. Erzieht sie richtig.

Denn lieben tun wir sie immer noch.

Wir freuen uns so sehr über jedes Foto, jede Nachricht und jeden Anruf, auch noch nach Jahren. Das kann sich niemand vorstellen!

Denn wir lieben unsere Hunde immer noch.

Wir sind nicht Züchter geworden, weil wir Langeweile hatten, wir nehmen all das auf uns , weil wir diese Rasse lieben und weil wir euch einen Traum erfüllten:

Den Traum von eurem eigenen Hund!

Also glaubt bitte nicht, dass ihr uns die Liebe zu unseren Welpen mit ein paar Geldscheinen abkaufen könnt.

Schöne Freundschaften entstehen auf diesem Weg , das möchten wir niemals missen. Das erwarten wir sicherlich nicht von jedem. Doch viele Welpenkäufer berichten uns noch nach Jahren, wie toll gerade dieser eine Hund ist , den sie damals von uns bekommen haben. Dann geht uns das Herz auf.

Leider gibt es eben auch die anderen, die einfach so aus unserem Leben verschwinden, als hätten sie vergessen , dass wir Züchter es waren, die ihnen einst ihr Herz verkauft haben!

 

Netzfund - Verfasser leider unbekannt! 

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